HSV Werdohl/Versetal

Teil der großen HSV

Plettenberg/Werdohl

Impressum

Die Handballspielvereinigung Werdohl / Versetal besteht seit 1972

 

Wie kam es zu dem Entschluss, die Handballspielvereinigung zu gründen? Sinn und Zweck war es, den stagnierenden Handballsport in Werdohl und dem Versetal wieder neuen Antrieb zu verleihen und zur Spitze zu bringen. Aus diesem Anlass trafen sich am 8. November 1971 die beiden Vorstände der Handballabteilungen des TuS Jahn Werdohl und des TuS Versetal zu ersten Gesprächen zur Bildung einer Spielvereinigung in der Gaststätte "Alt Werdohl". In fünf weiteren Sitzungen der beiden Vorstände wurde dann die Gründung unter dem Namen "Handballspielvereinigung 1972 Werdohl/Versetal" vorbereitet. In den Jahreshauptversammlungen beider Abteilungen am 14. Januar 1972 wurde der Antrag der Vorstände wie folgt beschlossen:

 

TuS Jahn Werdohl:                                TuS Versetal:

 - 23 Ja - Stimmen                                 - 37 Ja - Stimmen

 - 10 Enthaltungen                                 - 7 Enthaltungen

 - 1 Nein - Stimme

 

Die erarbeiteten Satzungen für die Handballspielvereinigung wurden am 22. Februar 1972 dem Westdeutschen Handball-Verband zugesandt und genehmigt. Auf der ersten gemeinsamen Vorstandssitzung der neugebildeten Spielvereinigung am 17.01.1972 wurde Ernst Rohrmann zum 1. Vorsitzenden und Fred Müller zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Die Meisterschaftsspiele begannen am 19.03.1972 mit einem Heimspiel gegen Halver/Oeckinghausen. Leider hatte Detlef Spruth als erster Trainer keinen guten Einstand. Das Spiel ging mit Pech verloren, Ergebnis 12 : 13. Die Saison endete mit einem guten 3. Tabellenplatz. Eine Leistungssteigerung war bei der 1. Mannschaft schon im ersten Jahr zu erkennen. Diese setzte sich auch im nächsten Jahr fort. 1973 wurde die 1. Mannschaft Meister der Bezirksklasse auf dem Feld und Meister der Kreisliga in der Halle. Das Jahr 1974 brachte einen Durchmarsch auf dem Feld. Meister der Landesliga und Aufstieg in die Verbandsliga. In der Klasse wurde 1975 der 3. Platz belegt. Stolz war man 1976 bei der HSV, als die 1. Mannschaft Meister der Verbandsliga wurde.

 

Es kam leider nicht mehr zum Aufstieg in die Oberliga, da ab 1977 kein Feldhandball mehr gespielt wurde. Bis August 1976 mussten die Hallen-Heimspiele in Plettenberg ausgetragen werden. Dann war endlich die Rieseihalle fertig. Die nächsten Heimspiele waren ausverkauft und die Begeisterung der Zuschauer überwältigend. Ein Fanclub wurde aus der Taufe gehoben, der die 1. Mannschaft auch zu den Auswärtsspielen begleitete. Der Jahresbericht für 1977 beginnt: "In 6 Jahren HSV gab es für die 1. Herrenmannschaft 5 Aufstiege, denn auch in der Halle gelang in der Saison 1976/77 der Aufstieg in die Landesliga". In den nächsten Jahren musste man sich in dieser Klasse behaupten.

Nach der Saison 1981/82 wurde Bilanz gezogen.

10 Jahre HSV, ein Erfolg für den Handballsport, und es ging erfolgreich weiter. Kritiker der ersten Stunde waren verstummt. In der Spielzeit 1983/84 gelang der 1. Mannschaft der größte Erfolg. Am 24.03.1984 wurde der Mitfavorit Eintracht Hagen 11 mit 22:20 nach Hause geschickt. Ein Sonderlob verteilte Spielertrainer Eckard Schneider nach der Partie an die begeisternd mitgehenden Zuschauer. Das nächste Spiel am 31.03. gegen den 2. in der Tabelle, Hohenlimburg Reh, brachte eine Vorentscheidung. Die beiden Landesliga-Spitzenmannschaften lieferten sich eine dramatische Auseinandersetzung. Es dauerte immerhin bis zur 60. Minute, ehe E. Schneider nach herrlichem Anspiel von H. Brandt der umjubelte Siegtreffer gelang. Der 16.04.1984 brachte die Entscheidung. Der TV Evingsen wurde in einem hochklassigen Spiel mit 27:20 in der Sauerlandhalle bezwungen. Der Aufstieg in die Verbandsliga war geschafft!

Lange hatten sie darauf warten müssen, die HSV-Akteure, die Trainer, der Vorstand und natürlich auch die Fans, die in der Sauerlandhalle wieder wie eine Eins hinter ihrer Mannschaft standen und die Partie zu einem Heimspiel machten.

Selbst Werdohl´s Bürgermeister Hans Pfeifer war nach Altena gekommen und überbrachte Glückwünsche.

 

2014 schlug die HSV ein neues Kapitel auf, bildete mit der Handballabteilung des TuS Plettenberg die HSV Plettenberg/Werdohl und feierte in der ersten Verbandsliga-Saison als große HSV den Klassenerhalt.